Social distancing in public society. COVID-19 coronavirus outbreak concept.

Covid19 Beauftragter Bernhard Dreml

Mit der Novelle der COVID-19-Lockerungsverordnung BGBl II Nr. 231/2020, vom 27.05.2020 wurden Erleichterungen für die Durchführung von Veranstaltungen im Kunst und Kulturbereich geschaffen, um das wirtschaftliche Überleben dieser Einrichtungen zu sichern und Planungssicherheit zu gewährleisten.

Die vorgesehenen Lockerungen führen zu einer Zunahme enger Personenkontakte; die Zunahme von Personenströmen erhöht die Zahl der betroffenen Personen, die Risikogruppen zuzuordnen sind. Daher ist es erforderlich, Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die vorgesehenen Lockerungen sind immer im Zusammenhang mit der epidemiologischen Entwicklung zu sehen und unterliegen somit auch einer laufenden Evaluierung, die gegebenenfalls zu Adaptierungen führen muss.

Die ermöglichten Lockerungen basieren auf dem Grundgedanken der geteilten Verantwortlichkeiten, um das Übertragungsrisiko zu minimieren. Die Maßnahmen geben dem Einzelnen keine absolute Sicherheit vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2, sollen aber dazu dienen, dass der Einzelne bei einem Besuch einer Veranstaltung keinem höheren Risiko ausgesetzt ist als bei sonstigem Kontakt mit Menschen im öffentlichen Raum. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen daher gewisse Anforderungen an Veranstalter und Publikum gestellt werden.  Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure sowie sonstige für die Durchführung von Veranstaltungen Mitwirkende haben ein risikobewusstes Verhalten in Eigenverantwortung wahrzunehmen.

Die wesentlichen Maßnahmen für die einzelnen Personen sind:

  • Abstandhalten (mindestens 1 Meter) und
  • Einhaltung der Hygieneregeln als Selbstschutz
  • Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Leben als Fremdschutz
Veranstalter hingegen sind verpflichtet, durch ein betriebsspezifisches Risikomanagement die Besucherinnen und Besucher, Künstlerinnen und Künstler, Akteurinnen und Akteure und sonstige für die Durchführung von Veranstaltungen Mitwirkende bei der Umsetzung ihrer eigenen Verantwortlichkeiten durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen, um die
allgemeinen Verhaltensregeln umsetzen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Veranstalter eine betriebsspezifische Risikoanalyse durchzuführen und in Folge betriebsspezifische Maßnahmen zur Reduktion des Infektionsrisikos zu planen und umzusetzen. 

 Jeder Veranstalter von Veranstaltungen mit über 100 Personen hat einen COVID-19- Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19 – Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten. Hiezu zählen insbesondere: 

  1. Regelungen zur Steuerung der Besucherströme, 
  2. spezifische Hygienevorgaben, 
  3. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion, 
  4. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen, 
  5. Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken. 

Teilnahmebestätigung der Ausbildung

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